Häufig gestellte Fragen
Wie können sie unsere Veröffentlichungen bekommen?
Informationen erhalten Sie über die Navigationsleiste links: Zu unserer ortsgeschichtlichen Sammelreihe kommen Sie über "Ortsgeschichte", der Menüpunkt "Film & Buch" informiert Sie über unsere Filmprojekte und sog. Printmedien. Welche Angebote wir zum sofortigen Download bereithalten, sehen Sie unter "Links & Download".
Informationen über Bezugsmöglichkeiten finden Sie bei den beiden ersten Punkten jeweils beim entsprechenden Objekt. Bücher mit ISBN können Sie ohne Umstände auch in Ihrem örtlichen Buchhandel beziehen.
Sie könnten natürlich auch die in diesem Angebot enthaltenen Texte mit Grafikdateien kopieren, auf denen aber meist Schutzrechte liegen. Für Download-Zwecke halten wir ein spezielles Angebot vor (s. o.). Bitte machen Sie ggf. nur hiervon Gebrauch und denken Sie daran, dass Sie das nur auf Ihren persönlichen Bedarf beschränken dürfen. Vielen Dank für Ihr Verständnis
Was ist mit der baufälligen Villa am Berghang gegenüber dem Bahnhof los?
Bahnhof (erbaut 1875) und Villa Schöning (erbaut 1898/99) wurden 1988 von einem mittlerweile verstorbenen Berliner erworben. Die Stadt Vlotho hatte sich schon früher um die beiden denkmalgeschützten Objekte bemüht, die nun keine Referenz mehr für Vlotho sind, konnte aber nach der aktuellen Gesetzeslage nur wenig bis nichts ausrichten. Den Bahnhof konnte die Stadt Vlotho zwischenzeitlich erwerben. Informationen zur Villa finden Sie hier:
Villa Schöning
Weiß man näheres über den Vlothoer Raubritter Kurt von Greifenklau?
Ihr Schöpfer Weddigen siedelte diese nie existierende Sagengestalt auf der Burg Vlotho an, auf der nach heutigem Kenntnisstand keine Raubritter lebten. Das auf Weddigens Erzählung beruhende und am 12. November 1932 im "Vlothoer Anzeiger" abgedruckte Lied vom Ritter Greifenklau mit Illustrationen finden Sie
unter diesem Link.
Bei der Neugestaltung des Burgbereiches um das Jahr 2000 wurde der Burgbrunnen mit einer Abdeckung versehen, die einer Greifenklaue nachempfunden ist.
Die scheinbar von Karl May mit einem Roman bedachten "Herren von Greifenklau" sind als lokaler Bezug eine publikumswirksame Schöpfung seines Bamberger Verlegers, dem der ursprüngliche Geschlechtername "von Königsau" nicht behagen mochte. Die Urfassung des Romans war vom Verfasser mit dem weniger ausdrucksstarken Titel "Die Liebe des Ulanen" versehen gewesen.
Wie tief ist der Brunnen auf der Burg Vlotho? 150 m, 80 m, 60 m ... oder?
Zur Klärung dieser Frage haben wir im Mai 2000 gemeinsam mit dem THW Vlotho einen Mann im Förderkorb bis in die Tiefe von ... Metern geschickt.
mehr ...
Exter und die Externsteine ... wie passt das zusammen? Woher kommt der Ortsname Exter?
Mit Exter haben die Externsteine nichts zu tun. Sie liegen etwa 30 km entfernt in der Nähe von Detmold. Heute noch Mittelpunkt mancher "Wallfahrt" zu Sonnenwendfeiern soll es sich um ein altes germanisches Heiligtum handeln, das auch die Nationalsozialisten für sich reklamiert hatten. Zu den Externsteinen stößt die Wissenschaft allerdings bei jeder Antwort auf neue Fragen.
Der Name Exter geht mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit auf den heutigen Exterbach (die alte "Exter") zurück (was auch für den heutigen Rintelner Ortsteil Exter an der dortigen "Exter" gilt).
Auf dem Siegel der Kirchengemeinde Exter von 1749 ist ein Vogel auf einem Baum zu sehen, der als ortsnamengebende Elster interpretiert wurde. Die Deutung als das christliche Symbol einer Taube wird mehr den Tatsachen entsprechen. Sie stünde auch als Sinnbild für die Marienerscheinung im Zusammenhang mit der Errichtung der Marien-Kirche auf dem Herforder Stift Berg. Aus dieser Kirchengemeinde spaltete sich 1666 die Kirchengemeinde Exter ab.
Warum tut man nichts gegen den Verfall des Vlothoer Bahnhofes?
Das Bahnhofsgebäude befand sich in Privatbesitz, weder Bahn AG noch die Stadt Vlotho konnten Einfluss nehmen. Der Bahnhof war 2004 Wahlkampfthema bei der damaligen Bürgermeisterwahl und einer der Kandidaten machte sich stark für die Erhaltung dieses auch äußerlich immer mehr verfallenden einst wirklich schönen Baudenkmals.
Das Bahnshofgebäude gehörte wie die Schöningsche Villa gegenüber dem Berliner Alois Heim. Nach dessen Tod kaufte die Stadt im Dezember 2007 den Bahnhof; die Vlothoer sind nun gespannt, wie sich das Objekt weiter entwickelt.
Mehr zur Rolle der Eisenbahn in Vlothos Geschichte und damit zum Bahnhof finden Sie
in dieser Verzweigung.
Alte Fotos und Dokumente ... ist das was für die Geschichtswerkstatt? Was fange ich damit an?
Kurz und knapp: Immer. Für unsere Dokumentationen suchen wir immer unbekanntes Bildmaterial (Fotos, auch Zeichnungen), die wir digitalisieren und so archivieren.
Wenn Sie uns Bildmaterial leihweise überlassen (bitte möglichst Originale, keine Fotokopien, Scans nur mit mindestens 300er-Auflösung und als nicht komprimierte TIFF- oder BMP-Datei), bekommen Sie Ihre Originale natürlich zurück. -
Ganz wichtig: Wir gehen davon aus, dass Sie zur Weitergabe berechtigt sind, wir das Material im Rahmen unserer Arbeit weiter verwenden dürfen (falls noch Rechte darauf liegen und unabhängig vom in Frage kommenden Medium) und ggf. auch zu Informationszwecken unentgeltlich weitergeben dürfen. Wenn Sie Bedenken haben oder unsicher sind, teilen Sie uns das bitte mit, damit es nicht zu unnötigen Missverständnissen kommt und wir uns verständigen können.
Wir nehmen an, dass Sie unsere gemeinnützige Arbeit gern ideell unterstützen. Ein Fotodruck von einem besonders gelungenen Motiv bis zum Format DIN A4 (qualitätsabhängig) ist als kleines Dankeschön aber kein Problem.
Zum Verbleib: Sie können versuchen, in Ihrem Besitz befindliche alte Dokumente an Sammler zu verkaufen (über e-bay, Flohmärkte oder Sammlerbörsen). So werden chronologisch logische Zusammenstellungen am sichersten auseinandergerissen und verlieren nahezu jeden wissenschaftlichen Wert und sind ggf. nur noch "schön alt".
Wirklich gut aufgehoben sind solche Dinge in kirchlichen oder kommunalen Archiven, oder u. U. auch Museen, wo sich Fachleute auskennen, wie man mit solchen Dingen umzugehen hat. Nachlässe aus der Arbeit eines Familienforschers sind am besten aufgehoben bei einem der genealogischen Fachverbände, die Inhalte direkt auch anderen Forschern zugänglich machen. Wir nennen Ihnen auf Anfrage gerne Adressen.
Alte Schriftstücke lesen ... Wer kann mir helfen?
Für die "Entzifferung" alter Dokumente können Sie professionelle Hilfe in Anspruch nehmen, fragen Sie bitte in Ihrem örtlichen kirchlichen oder kommunalem Archiv nach. - Stark eingeschränkt können wir Ihnen auch helfen, das kann aber nur für Dokumente mit Bezügen auf unser Aktionsgebiet Vlotho und drumherum gelten.
Können Sie mir bei meiner Familienforschung helfen?
In Sachen Familienforschung können wir in der Breite wenig für Sie tun, weil Genealogie nicht unser Hauptanliegen ist. Schicken Sie uns aber ggf. trotzdem eine eMail mit Ihrem Anliegen.
Wir sind zur Zeit damit beschäftigt, die Kirchenbücher der Gemeinde Exter seit ihrem Bestehen (1666) zu verkarten, was trotz Einsatz professioneller Software noch einigen Zeitaufwand braucht. Über Fortschritte berichten wir in diesem Umfeld. Das
hier verfügbare Register
zu unseren "Beiträgen zur Ortsgeschichte" kann Sie zumindest im groben Überblick über Namen und Orte informieren, die in unserer Sammelreihe genannt sind.
Was verbindet Pfarrer Carl H. C. Lohmeyer (Exter) und den Greifswalder Theologen E. Lohmeyer??
Es gibt keine Beziehung zwischen ihnen, die familiären Wurzeln liegen in unterschiedlichen Regionen und der Nachname Lohmeyer geht nicht auf einen etwaigen gemeinsamen Vorfahren zurück. Zwar wirkte von 1894 bis 1918 Ernst Lohmeyers Vater, Pfarrer Heinrich L., in der St.-Stephans-Kirchengemeinde, aber Ernst Lohmeyer verbrachte lediglich seine Kindheit in der Weserstadt.
Carl Lohmeyer
wirkte von 1836 bis 1860 in Exter, damals noch selbständige politische Gemeinde im Amt Vlotho,
Ernst Lohmeyer
(geb. 1890, gest. 1946) war kommissarischer Rektor der Universität Greifswald, als er inhaftiert wurde. Er verstarb in russischer Gefangenschaft.