Neues von der Geschichtswerkstatt ...
Historie seit Freischalten dieses Internetauftrittes mit Vorschau - Gleich in die Favoritenliste setzen! -
Eine Bildbeschreibung finden Sie, wenn sie den Mauszeiger kurz darauf ruhen lassen.
Sie finden aktuell die Ereignisse im laufenden Jahr, was davor geschehen ist, können Sie hier nachlesen:
[
2009]
[
2008]
[
2007]
[
2006]
[
2005]
Hier finden Sie Informationen zur Entwicklung, Ausweitung und Ergänzung unserer Internet-Seiten:
[
Geschichte der Geschichten]
7. Juni 2010 Vor einigen Jahren schon haben wir gemeinsam mit der heimischen Presse an den "Geschichte(n) am Wegesrand" gearbeitet. Solche Wege in die Vergangenheit sind immer spannend. Wie beispielsweise entstanden unsere Straßennamen und was bedeuten sie? Sie erzählen ihre eigenen Geschichten. Aussagen aus Bezeichnungen wie "Borlefzener Kirchweg" oder "Lange Straße" lassen sich einfach erschließen. Doch wie sieht es aus mit der "Johanne-Stelzer-Straße" oder der "Dr. Karl Grossmann-Straße", die erste im Ortsteil Exter, die zweite in der Innenstadt. Sind die Menschen, an die und deren Werk erinnert werden soll, noch bekannt? Das Thema des heutigen Abends im "Treffpunkt Geschichtswerkstatt" ist die Fortführung des Projektes, mit dem Ortsgeschichte unmittelbar vermittelt werden kann. Packen wir's (wieder) an ...
Für Nicht-Vlothoer: Die
Johanne-Stelzer-Straße
bewahrt die Erinnerung an Exters Dorfhebamme, die in ihrem Arbeitsleben nahezu einer kompletten Dorfeinwohnerschaft ans Licht der Welt geholfen hat, als Hausgeburten noch an der Tagesordnung waren. Mit dem Lehrer und studierten Historiker Dr. Karl Grossmann verstarb 1981 der Mann, der u. a. mit den Werken "Geschichte der Stadt Vlotho" und "Geschichte der Gemeinde Valdorf" seine jahrelangen Studien der heimischen Historie sicherte.
29. Mai 2010 Stadtfeuerwehrfest in Vlotho: In diesem Jahr findet es in Exter statt. Wir nehmen heute nachmittag teil und unterhalten die Besucher mit einem illustrierten Streifzug durch Exters Geschichte. Der Schwerpunkt sind historische Aufnahmen von der örtlichen FFW, die in diesem Jahr ihren 105. Geburtstag feiert.
Bild: Auch andere können mit historischen Bildern umgehen: Walter Dönch, ehemaliger Vorsitzender des Fußballclub FC Exter, hat eine großflächige Collage mit Karikaturen des Exteraners Bruno Wangler (†) von örtlichen Größen aus dem Jahr 1971 zusammengestellt. In jenem Jahr wurde der Sportplatz in Exter eingeweiht; die Konterfeis zeigen die damalige Prominenten-Elf.
Rund ums Gerätehaus stehen nicht nur Festzelte, auch die Einsatzfahrzeuge sind zu begutachten. Die Zahl der Besucher ist überschaubar, am Wetter liegt es nicht; die Sonne strahlt! Wünschen wir den Freiwilligen alles Gute für den Sonntag, zu dem der Wetterdienst nicht sehr positive Gerüchte verbreitet ...
24. Mai 2010 Pfingstmontag in Exter. Angesagt ist die Teilnahme am Deutschen Mühlentag 2010. Die Voraussetzungen sind ideal, was die Existenz einer Mühle und das Engagement der Organisatoren angeht. Der seit Tagen von allen Akteuren verfolgte Wettbericht ließ dagegen nichts Gutes vermuten. War der Pfingstsonntag ansprechend sonnig und trocken, regnete es nachts. Wir werden angenehm enttäuscht. Am Pfingstmontag ist das Gelände weitestgehend getrocknet.
Bild: Das Fest ist erfolgreich gewesen, aufgeräumt werden muss anschließend auch dann - Das Mühlenverein-Team im letzten Einsatz des Tages
Fazit:
- Sonne: Anfangs ab und zu von Wolken verdeckt, meint sie es tagsüber gut bis sehr gut. (Es sind einige Sonnenbrände zu beobachten)
- Regen: Mittags ein paar lauwarme Tropfen, über dem benachbarten Bad Salzuflen zieht eine Wolkenfront mit kräftigem Regenschauer vorbei. (eindeutig Hörensagen)
- Wind: Eine Windmühlenpräsentation braucht ihn. Bei kräftigem Wind aus Nordwest bis Nord dreht sich das Flügelkreuz munter bis kräftig. Etwas stressig sind die Windböen, die an den Verankerungen der Zelte reißen, doch geht alles gut, nichts und niemand hebt ab. (Man bleibt auf dem Boden der Tatsachen)
- Verpflegung: Vorhanden, Getränke auch, wer satt werden will, wird es … (alles zum Besten der Mühle!)
- Aktionen: Gut durchmischt mit Führungen (durch eine Mühle, die das tut, was sie soll: sie mahlt Korn zu Mehl), Hufschmied, Kettensägenkünstler, Hüpfburg, DRK, Alpakastreicheln, Trecker-Präsentation u. a. Der ökumenische Gottesdienst am späten Nachmittag findet in diesem Jahr in der Mühle statt.
- Besucher: Jede Menge, auch wenn es anfangs ruhig ist. So an die tausend Besucher aus Exter und Umgebung dürften es sein. Wir als Geschichtswerkstatt erleben den Mühlentag wieder einmal als Möglichkeit erfolgreicher Präsentation unserer Absichten in Ortsgeschichte und erhalten erneut wertvolle Anregungen.
- Die Generalprobe für die Geburtstagsfeier zum 160. Jahr der Mühle im September ist rundum gelungen!
16. Mai 2010 2. Uffelner Meile ... Im rechts der Weser gelegenen Stadtteil Vlothos präsentieren sich entlang der Mindener Straße dort ansässige Gewerbebetriebe, u. a. die Ortsgruppen von THW und DRK und der WEZ-Markt (für Ortsunkundige: Weser-Einkaufs-Zentrum) ... und wir. Auf ein Foto von den Aktivitäten verzichten wir in dieser Notiz und zeigen den nahen Kiesteich, der indirekt eine wichtige Rolle im neuen "Beitrag zur Ortsgeschichte" spielt.
Für uns ist die diesjährige Uffelner Meile die Gelegenheit, unsere aktuelle, ortsspezifische Neuerscheinung "Uffeln Nr. 5 - ... aus Opas Tagebuch" vorzustellen. Das neue, 56 Seiten starke Heft beruht auf Aufzeichnungen in Tagebüchern des Hofeigentümers von 1932 bis 1941, eine jener seltenen Quellen, die für die heutige Erforschung der Geschichte vor Ort so wichtig sind, weil sie Zeitzeugenberichte in Reinkultur darstellen. Der Autor unserer aktuellen Veröffentlichung, Dirk Böckmann, hat als ein Enkel des Tagebuchschreibers eine Auswahl zusammengestellt, deren Schwerpunkt auf dem Geschehen rund um die Auflösung des Anwesens Anfang der 1940er-Jahre liegt. Er besucht uns in unserem Stand, den wir mit dem Bildmaterial aus diesem "Beitrag zur Ortsgeschichte" dekoriert haben.
Anfangs traute so mancher wohl dem Wetter nicht, das sich den Tag hindurch stabilisiert. Es bleibt trocken und sonnig und ganz so kühl (und windig) wie gegen 11:00 Uhr ist es bald auch nicht mehr. Im Laufe des Nachmittags finden sich immer mehr Uffelner ein, aber auch Auswärtige. Wir nutzen die Gelegenheit zu einem erneuten ortsgeschichtlichen Quizz, eine Aktion die immer wieder gut ankommt.
19. April 2010 Das Bild zeigt nur einen Teil unserer mehr als 35 Besucher aus jeder Altersklasse. Solches Interesse war eigentlich zu erwarten. Wenn es um die Kleinbahn geht, die den Kreis Herford über 60 Jahre dem Personen- und Warenverkehr erschloss, spielt das Alter keine Rolle; wer sie noch erlebte, denkt vielleicht wehmütig zurück, und wer geboren wurde, als sie schon längst nicht mehr von Vlotho bis Wallenbrück fuhr, ist neugierig. Eisenbahnen, ob Klein- oder "Groß"-Bahn, haben etwas an sich, das jeden in seinen Bann zieht.
Zwei Stunden lang führt uns der Herforder Eisenbahnfreund Eberhard Sandmüller seine Computersimulation vor, mit besonderem Augenmerk auf die Strecke von Bad Salzuflen bis zum Vlothoer Weserhafen. Grundlage sind Stadt- und Schienenpläne für die Streckenführung und fotografische Ansichten von den Gebäuden, die die Strecke säumen. Für die an einem realen Vorbild orienterte Gestaltung des Umfeldes mit Landschaftsausstattung, Vegetation und Gebäuden brauchte unser Referent zweieinhalb Jahre. Zu dem, was fast noch wichtiger ist, notierte die Presse in der Ankündigung unserer Veranstaltung:
"Ganz besonderen Dank, so Eberhard Sandmüller, gilt dem Konstrukteur und Erbauer der nostalgischen Fahrzeuge und der Gleis- und Oberleitung Gerd Traue aus Bad Sachsa. Auch Gerd Traue habe großen Anteil an dem Wiedererkennungswert dieser Computer-Simulation, die die Kleinbahn lebendig werden lässt."
Beschreiben kann man die dreidimensionale Darbietung nur schlecht. Bestechend sind die Möglichkeiten eine Streckenfahrt mit modernem elektrischen Straßenbahnwagen oder nostalgisch puffender Dampflok darzustellen, im Überflug die Umgebung zu erkunden, eine Fahrt mit Aussicht aus dem Wagen zu erleben. Im Schnellgang zeigt Eberhard Sandmüller uns zum Abschluss die Streckenführung von Herford bis nach Wallenbrück, allerdings ohne Kleinbahn, aus der Vogelperspektive.
Die Vorführung dauert insgesamt etwa zwei Stunden, was in etwa der Zeit entspricht, die die Kleinbahn einst durch Bad Salzuflen und quer durch den Kreis Herford für die Bewältigung von etwa 40 km Schienenstrang brauchte (das waren zweieinhalb). Unsere Besucher verlassen die Veranstaltung mit einem guten Gefühl.
11. April 2010 Die meisten unser Exkursionen auf alten Wegen und Spuren standen unter einem guten Stern, soll heißen, Petrus war uns überwiegend wohlgesinnt. Und wenn es, wie heute, zwischendurch ein paar Tropfen regnet und der Herr über das Wetter merkt, wer da unterwegs ist, korrigiert er rasch. So auch heute. Unser Weg führt uns auf einem Teil des alten Handelsweges von Lemgo bis Vlotho. Vom Start bei Gut Röntorf geht es über den Lichtensberg (den mit den Erdfällen), den Karenberg, rechts an der Saalegge vorbei und über den Winterberg bis in Vlothos Innenstadt, wo es im Café Solero Gelegenheit gibt, sich zu stärken. Etwa zwanzig Teilnehmer stellen während etwa dreier Stunden auf der Route fest, dass trotz anfänglicher Niederschläge der meist über Anhöhen führende Weg im großen und ganzen trockenen Fußes zurückzulegen ist. Aber so etwas wußten schon die alten Handelsfahrer, die ihre Lieblingspfade selten in feuchten Tälern suchten. Der nachstehende Ausblick am Wiebesiekweg bis weit hinein ins Weserbergland (nach rechts) zeigt die herbe Schönheit der Ausläufer des Nordlippischen Berglandes, in denen unsere Stadt liegt.

Bild links: Startpunkt Gut Röntorf - eine weithin bekannte Pferdeklinik
Bild Mitte: Die Teilnehmer stehen in den Startlöchern, die Route wird erläutert
Bild rechts: Am Wiebesiekweg in Vlotho, links der Osthang der Saalegge
23. März 2010 Pünktlich zur "2. Uffelner Meile" Mitte Mai werden wir ein Uffelner Thema präsentieren: Wir stellen heute schon aus unserer Reihe «Beiträge zur Ortsgeschichte» die Neuerscheinung "Uffeln Nr. 5 ... Opas Tagebuch" von Dirk Böckmann aus Porta Westfalica vor. Zu Einzelheiten zum Geschehen rund um den Kiesteich am Höferbrink führt Sie der Link "Kiesteich" auf der Seite
Geschichte der Geschichten
21. März 2010 Heute ist es gegen 15:00 Uhr soweit: 30.000 Zugriffe auf unsere Seite seitdem sie in der augenblicklichen Struktur im Netz steht. An Statistik zu unserem Angebot interessierte Besucher finden hier prozentuale Anteile der Einstiegsseiten:
17. Februar 2010 In Wehrendorf werden wir wie immer herzlich aufgenommen und freuen uns, vor etwa einhundert Gästen aus dem Ort trotz nicht besonders günstiger Straßenverhältnisse unser neues Buch "Die Orgelbauer von Wehrendorf" vorstellen zu können. Unter ihnen begrüßt Friedrich Marten als Sprecher des neben der Kirchengemeinde gastgebenden Arbeitskreises Dorfentwicklung die von ihrer Familie begleitete hochbetagte Autorin. Etwa eineinhalb Stunden lesen wir Auszüge aus den persönlichen Lebenserinnerungen von Marianne Steinmann, die untrennbar mit der väterlichen Orgelbauwerkstatt verbunden sind, die in diesem Jahr ihr 100jähriges Jubiläum feiert. Einen Abend wie diesen zu toppen, ist für uns gar nicht so einfach, meinen wir ... (Teilansicht aus dem voll besetzten Gemeindesaal - Am linken Bildrand, im hellen Kleid, leider etwas verdeckt: Marianne Steinmann)
8. Februar 2010 Insgesamt neun Goldmünzen aus römischer Zeit von erstaunlicher Qualität wurden im letzten Jahr in unserer Nachbarschaft gefunden. Hatte sie einer der Legionäre um Varus in Hiddenhausen auf dem Weg zum immer noch nicht eindeutigen Ort der Varusschlacht verloren? - Sicher nicht. Abgesehen davon, dass Legionäre kaum mit Goldmünzen entlohnt wurden, wurden diese etwa dreihundert Jahre später geprägt. Erwähnenswert sind auch die anderen Funde wie Pfeilspitzen, Musketenkugeln und manche anderen, vorerst nicht identifizierbaren Metallteile. - Von den Grabungen erzählt der "Stadtschreiber von Herford" Mathias Polster als Augenzeuge. Eine spannende Geschichte, die in absehbarer Zeit ihre Fortsetzung finden wird.
30. Januar 2010 Vor 400 Jahren wurde die Grafschaft Ravensberg Teil Brandenburgs, aus dem sich Preußen entwickelte. Im Historischen Museum Bielefeld geht eine Ausstellung ihrem Ende entgegen, die den Spuren aus diesen vier Jahrhunderten Geschichte gewidmet ist. "Preußen im Westen" nennen die Organisatoren ihr Werk. Wir entdecken hier neben vielen Leihgaben aus den alten Ravensberger Ortschaften Bekannte wie das Zunftzeichen der Vlothoer Schiffergilde, das Segelschiff, dass sie seinerzeit der Kirchengemeinde St. Stephan schenkten und seither aufgehängt über den Kirchgängern schwebte. Sachkundige Führung vermittelt uns ein aufschlussreiches Bild vom Wachsen und Werden eines Staatsgebildes zum Deutschen Kaiserreich.
9. Januar 2010 In etwas mehr als fünf Wochen erscheint eine neue Buchausgabe in unseren Veröffentlichungen: "Marianne Steinmann erzählt: Die Orgelbauer von Wehrendorf".
Näheres zum Titel hier
1. Januar 2010 Willkommen im neuen Jahr ...