Neues von der Geschichtswerkstatt ...
Historie seit Freischalten dieses Internetauftrittes mit Vorschau - Gleich in die Favoritenliste setzen! -
Sie finden aktuell die Ereignisse im laufenden Jahr, was davor geschehen ist, können Sie hier nachlesen:
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2007]
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2006]
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2005]
- Ein Wort in eigener Sache, was die Pflege der Seite angeht: Wir sind immer bemüht, hier zeitnah Neuigkeiten aus unserer Arbeit zu vermitteln. Bis Ende März wird das wohl noch regelmäßig geschehen, dann kommt eine krankheitsbedingte Zwangspause, in der zumindest diese "Neuigkeiten" nicht angemessen aktualisiert werden können. Wir hoffen, das bald wieder wie gewohnt zu ermöglichen. Verbindung mit uns gibt es nach wie vor über unsere Kontaktseite, die Sie im links angebrachten Menü ansteuern können. Bei Bestellungen unserer Veröffentlichungen kann es zu Verzögerungen kommen, für die wir um Verständnis bitten. Weiterhin wichtig: Unser Treffpunkt muss vorläufig leider geschlossen bleiben, ab (voraussichtlich) Juli 2008 ist er wieder jeden 1. und 3. Freitag von 17.00 bis 19.00 Uhr geöffnet!
20. März 2008 Die letzte Runde im Veranstaltungs-Marathon. Diese März-Woche hat es in sich und auch der Besuch bei der Männergruppe Mann-O-Mann der Kirchengemeinde Wittel in der Nachbarstadt Löhne. Trotz der Osterferien ist der Saal nahezu voll besetzt. Der Abstecher in die Verkehrsgeschichte der Nachbarschaft zeigt die engen Zusammenhänge. Kernpunkt der Ausführungen ist das dichte Verkehrswegenetz in alten Zeiten, Hauptrichtung die Verbindung zwischen dem Frankfurter und dem Bremer Raum in Richtung Porta Westfalica, dem Tor in die Norddeutsche Tiefebene. Spuren in Form zahlloser Hohlwege-Rudimente allgemein zu erkennen vermittelt unser Referent A. W. König an Beispielen, um dann gezielt auf die Vorkommen im heutigen Löhner, bzw. Witteler Raum einzugehen. In der Pause (das Bild zeigt es) wird eifrig diskutiert; mancher der Besucher hat solche Hinweise direkt vor der Haustür.
19. März 2008 Etwa 60 Damen von der Frauenhilfe Valdorf freuen sich über unseren nachmittäglichen Besuch im Gemeindehaus und darüber, was wir über die Geschichte ihres Heimatortes zu berichten haben. Auch die Foto- und Postkartenserie, die wir im Großbild zeigen, kommt an. Veranstaltungen dieser Art gleichen sich im Prinzip, aber ebenso einmütig positiv nehmen die Besucher unsere Darbietung in Wort und Bild auf. Angebote für unser Bildarchiv erreichen uns auch wieder, die wir gerne annehmen. Wer mag, kann uns Bilder und Dokumente im Original überlassen, oder aber auch wieder zurückbekommen, wenn wir sie digitalisiert und erfasst haben (mit Quellenangaben natürlich).
18. März 2008 Wer viel erlebt, hat vieles zu erzählen. Helga Simonsmeier ist unsere Schiffersfrau, die nicht nur Heim und Herd gehütet hat, wenn der "Schepper", wie sie ihren Mann nennt, auf Flüssen und Kanälen unterwegs war. Sie hat ihn auf mancher Tour begleitet, hat dabei handfest mit angepackt und erzählt heute aus ihrem Leben daheim und unterwegs, was wir in Ihrer Erzählreihe "Heimathafen Vlotho" noch nicht lesen. Apropos "Erzählreihe", am letzten, dem siebenten Teil, arbeitet sie zur Zeit, lassen wir uns überraschen wie es weitergeht. Der heutige Abend entspricht den Erwartungen, die im nachhinein zum Schmunzeln und Lächeln verleitenden Erzählungen nehmen uns gefangen ebenso wie die Episoden, die mehr zum Nachdenken geeignet sind.
15. März 2008 Auch die kleinen Dinge im Randgeschehen sind wichtig. "Klein" und "Randgeschehen" betrifft in diesem Falle weniger die heute erschienene neueste Ausgabe des HF-Magazins an sich. Diese Sammlung "Heimatkundlicher Beiträge aus dem Kreis Herford" erscheint als Beilage der Herforder Ausgabe Neuen Westfälischen Zeitung und wird gemeinsam mit dem Kreisheimatverein herausgegeben. Erwähnt wird in der aktuellen Ausgabe Nr. 64 unsere Neuerscheinung "750 Jahre Kirche in Valdorf" (s. Neuigkeiten vom 9. März).
9. März 2008 Heute feiern wir ein rundes Jubiläum mit: Vor 750 Jahren, also 1258, wurde die Kirche im Vlothoer Ortsteil Valdorf erstmals urkundlich erwähnt. Aus diesem Anlass wagten wir ein Experiment, wir erarbeiteten gemeinsam mit dem Pfarrer der Valdorfer Kirchengemeinde eine Beschreibung der Geschichte dieses Bauwerks. Herausgekommen ist ein 72-seitiges, illustriertes Werk, für das Pastor Christoph Beyer nicht nur selbst ausführlich textete sondern auch weitere wichtige Autoren gewinnen konnte. "750 Jahre Kirche in Valdorf" schlägt so einen informativen Bogen von der 1258 erfolgten Schenkung Heinrichs von Oldenburg über die Baustufen in den Jahrhunderten bis in unsere Zeit mit der 2006/2007 erfolgten aktuellen Renovierung, daran schließt sich ein Gang durch die im Innenraum umfassend erneuerte Kirche an. In einem Festgottesdienst wird des Gründungstages gedacht, wir freuen uns, auch hierzu einen bescheidenen Teil geleistet zu haben. Näheres finden Sie
hier...
Im
Bild sehen Sie den Hausherrn, Pastor Christoph Beyer (links) und Mathias Polster in reger Diskussion. Das Modell der Valdorfer Kirche auf der schon reichlich angeschnittenen Festtagstorte besteht aus leckerem Marzipan. Man macht sich sicher Gedanken über den Inhalt dieses Gespräches, wenn man weiß, dass Mathias Polster sich als Bauhistoriker und Restaurator intensiv mit den 750 Jahre alten Geburtstagskind beschäftigte und in der Festschrift mit einem Text zu seiner frühen Baugeschichte vertreten ist.
26. Februar 2008 In der Moorland-Klinik Bad Senkelteich in Vlotho sind wir vorwiegend dann einen Abend präsent, wenn wir Prof. Heinrich Rüthing von der Universität Bielefeld für einen Vortrag gewinnen können.
Sein neues Buch trägt den Titel „Der Wittekindsberg bei Minden als heilige Stätte - 1000 bis 2000“. Er behandelt in seinem Vortrag vor etwa dreißig Besuchern die wechselvolle Geschichte des religiösen Lebens auf dem Wittekindsberg von den Anfängen bis in die Gegenwart. Zeugen dieser Geschehnisse sind unter anderem die Fundamente einer Kreuzkapelle, die der Archäologe Dr. Werner Best 1996 ausgrub, auch er ein gern gesehener Referent auf unseren Veranstaltungen. Überraschungsfund waren hier fünf Skelette, die zwischenzeitlich untersucht wurden. Ende des 10. Jahrhunderts lebte auf dem Wittekindsberg eine Einsiedlerin mit ihren Gefährtinnen. Die „Margaretenkapelle“ wurde etwa 200 Jahre später errichtet, Geistliche versahen hier ihren Dienst bis Anfang 1800.
Pilger zogen schon im Spätmittelalter über den Berg und fanden Gelegenheit zu Andacht und Rast bei den dortigen Franziskanern. Im 19. Jahrhundert entdeckte man die „heilige Stätte“ als Ausflugsziel und sah sie als willkommenes Objekt vaterländischer Erinnerungen. Auch von der Politik wurde die Stätte nicht verschont, Anfang des 20. Jahrhunderts kam es zu ideologischen Auseinandersetzungen zwischen Christen, Völkischen und Nationalsozialisten.
Bei diesem Einblick in die spannende Geschichte eines Ortes ganz nah in unserer Nachbarschaft muss auch die Herkunft des verheißungsvollen Bergnamens erklärt werden. Heinrich Rüthing schlägt damit einen weiten Bogen durch tausend Jahre hindurch, den Besuchern bietet sich einmal mehr ein gehaltvoller Abend ...
21. Februar 2008 Die Seniorengemeinschaft (Im Bild ein Ausschnitt aus dem Gemeindesaal) der Sportgemeinschaft Einigkeit Exter veranstaltet einen ihrer geselligen Nachmittage bei Kaffee und Kuchen mit einem bunten Programm. Unser Beitrag ist von der Thematik her nicht neu: Alte Bilder aus dem Ort, aber dazu auch viele Neuigkeiten von den etwa neunzig Besuchern, die so manchen offenen Punkt zu unserem Bilderbestand klären können.
20. Februar 2008 Wehrendorf II. Nach alten Quellen ist Wehrendorf vormals ein wichtiger Schnittpunkt auf dem sog. Frankfurt-Bremer-Weg hin zur Nordsee gewesen, in dem es sogar einen Maltheser-Stützpunkt gegeben haben soll. Diesem Ritterorden oblag u. a. auch der Geleitschutz für Handelszüge. An die hundert Besucher dieser Veranstaltung der Dorfgemeinschaft Wehrendorf lassen sich informieren darüber, wie wichtig ihr Ort einst gewesen sein muss.
24. Januar 2008 Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus. Heute ist die erste Besprechung zum Kreisgeschichtsfest auf Gut Bustedt in der quasi Nachbargemeinde Hiddenhausen (zwischen Exter und Hiddenhausen liegt nur noch Herford). Die Organisatorin Monika Guist vom Kreisheimatvereins stellt ihr Konzept mit eigentlich nur einer Einschränkung vor: Der zur Verfügung stehende Platz ist wenigr großzügig bemessen als der, den wir von anderen Veranstaltungen dieser Art kennen. Zusammengerückt feiert es sich auch ganz gemütlich ...
15. Januar 2008 Auf ein Neues: Das erste Treffen im neuen Jahr ... Aber zuerst gibt es einen Rückblick auf das Jahr 2007, das für uns mit der Einrichtung unseres Treffpunktes als zentrale Anlaufstelle für Ortsgeschichte einige Anstrengungen verlangte. Mittlerweile hat sich alles eingespielt. "Auf ein Neues" gilt auch für unser heutiges Tagungslokal: Nach jahrelangem Leerstand hat das traditionelle "Landhotel Ellermann" (Näheres finden Sie
hier: Gastlichkeiten in Exter)
neue Besitzer, die das Haus mit Leben füllen wollen.
Dem Rückblick folgt der Ausblick auf das vielversprechende Jahresprogramm 2008 mit unserer Präsenz auf dem Kreisgeschichtsfest, dem 750-jährigen Geburtstag der Valdorfer Kirche u. a. Es schließen sich an heiße Diskussionen um alte Fotos aus unserem Bestand, deren Inhalte nicht immer einwandfrei zu bestimmen sind. Zum Abschluss amüsieren sich (uns eingeschlossen) rund zwei Dutzend Teilnehmer an diesem Abend über humoristische Grußkarten aus den Bädern Bad Seebruch und Bad Senkelteich, von denen wir eine hier zeigen.
11. Januar 2008 Heute morgen erhalten wir die Nachricht, dass nach schwerer Krankheit unser langjähriges Mitglied Siegfried Hauptfleisch verstorben ist. Mit ihm verlieren wir einen kompetenten Freund, der in der letzten Zeit die elektronische Erfassung der Kirchenbücher von Exter in Angriff genommen hatte, eine langwierige und nicht einfache Aufgabe. Er war praktisch von Anfang an dabei und wird uns fehlen.
1. Januar 2008 Die Kamera war schon für Langzeitaufnehmen auf dem Stativ montiert und bereit, für diese Seite einen Schnappschuss vom Silvester-Feuerwerk über Exter zu liefern, aber ... der Nebel war dagegen, mehr als ein paar matte Leuchteffekte kamen nicht durch und überhaupt waren auch nur die Kracher in Nachbars Garten gut zu hören. Naja, vielleicht beim nächsten Jahreswechsel ... Alles Gute für 2008